What to do in Brussels

Posted by in missionBXL, unterwegs

Es ist hoch an der Zeit für meine Geheimtipps für die Europahauptstadt – „What to to in Brussels“ ist eine kleine Zusammenstellung für Besucher und vielleicht auch die eine oder andere Person, die schon lang hier wohnt oder aus beruflichen Gründen immer wieder hier ist. Viel Spaß beim Entdecken – ich freue mich über Feedback!

Brussels by foot

Brüssel entdeckt man am besten zu Fuß und als Startpunkt für die verschiedenen Erkundungstouren empfehle ich die Börse. Sie befindet sich zentral gelegen am Boulevard Anspach, einst eine stark befahrene, mehrspurige Straße mitten durchs Zentrum, die vor 3 Jahren mehr oder weniger komplett zur Fußgängerzone umfunktioniert wurde und die Altstadt quasi in zwei Hälften teilt. Von hier startet man Richtung Osten oder Westen.

Die Börse ist ein imposantes Gebäude im neoklassischen Stil Mitten im Zentrum. Von innen kann sie aktuell leider nur im Rahmen von temporären Ausstellungen oder Veranstaltungen besichtigt werden. Das Leben in Brüssel spielt sich jedenfalls auf den Treppen bzw. auf dem Platz davor ab, der als öffentlicher Veranstaltungs- und Versammlungsort immer was zu bieten hat – und sei es nur, in der Sonne zu sitzen und irgendwelchen Straßenmusikern zu lauschen.

Richtung Osten…

Variante 1

An der Bourse vorbei zur Kirche St. Nicolas und durch die Rue au Beurre zur Grande Place mit dem Rathaus/Hotel de Ville auf der einen und der Maison du Roi auf der anderen Seite, umrandet von den wunderschönen Zunfthäusern, ist immer einen Besuch wert, am schönsten allerdings in der Abenddämmerung, wenn die untergehende Sonne den Platz zum Leuchten bringt. Hier befindet sich auch das Museum der Stadt Brüssel.

Alle zwei Jahre im August wird die Grande Place für ein paar Tage mit einem Blumenteppich belegt. Sehr sehenswert! (nächster Termin: 16.-19.08.2018)

Von der Grand Place aus spaziert man die Rue Charles Buls (erste Gasse links vom Rathaus), die vor dem Hotel Amigo zur Rue de l’Etuve wird, immer geradeaus weiter. Auf dem Weg kommt man an Geschäften vorbei, in denen man noch wunderschöne Brüsseler Spitze betrachten und zu wohlfeilen Preisen auch erwerben kann. Auch diverse Billig-Souvenirs, Postkarten, Kühlschrankmagneten usw. kann man hier neben 1-Euro-Waffeln und natürlich Brüsseler Pralinen ergattern.

Nach ca. 400 Metern, an der Kreuzung mit der Rue du Chêne, findet sich links hinter der fotografierenden Menschenmenge der nur 61 cm hohe „Petit Julien“ auf seinem Brunnen und pinkelt fröhlich vor sich hin. Zu verschiedensten (Feier)Tagen und Anlässen trägt er auch eines von über 950 Kostümen, die Geschenke anderer Länder und Städte sind. Viele davon kann man sich im Museum GardeRobe Manneken Pis anschauen. Dazu geht man vom Brunnen noch ca. 150 Meter die Rue du Chêne nach oben. (Geöffnet ist es immer Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 17.00 und an jedem ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt frei)

AKTUELL:

Samedi, 12. Mai, Manneken-Pis reçoit son 1000e costume. A 11h : remise officielle  à l’Hôtel de Ville et à 12h30 : le nouveau costume sera dévoilé à la fontaine. La GardeRobe ouvre ses portes gratuitement. 

Weiter geht es über den Mont des Arts und den Place Royale mit dem Musikinstrumente-Museum (hat eine super Dachterrasse wo es sich gut brunchen lässt), dem Magritte-Museum, dem ING Art Center und dem Belgischen Museum der schönen Künste zum Parc de Bruxelles mit dem Königspalast auf der einen und dem Belgischen Parlament auf der anderen Seite.

Variante 2

Von der Bourse zur Oper/La Monnaie, von dort durch die Touristen-Fress-Meile einen Abstecher zu Jaenneke Pis, dem weiblichen Gegenstück zu Manneken Pis. Das pinkelnde Mädchen fristet ihr Dasein allerdings hinter Gittern und schlecht beleuchtet in einer Seitengasse der Party- und Fressmeile von Brüssel (Impasse de la Fidélité 10-12). Immerhin ist vor dem Delirium immer was los 🙂

Dann durch die Galeries Royale Saint Hubert vorbei am Gare Central zur Cathédrale de Saints Michel et Gudule und zum Parc de Bruxelles.

Von hier geht man entweder ins…

… Europaviertel, wo unter der Woche immer geschäftiges Treiben herrscht, während es an den Wochenenden eher ausgestorben ist. Während man die Institutionen auch nur an Arbeitstagen besuchen kann, sind die Museen auch am Wochenende geöffnet, gratis und sehr sehenswert. Und ein Spaziergang von der Place Luxembourg (sehr berühmt für die donnerstägliche After-Work Party der Parlaments-Assistenten) durch das Gelände des Europäischen Parlaments und den Parc Leopold über den Place Jourdan, wo sich gut ein Zwischenstop bei der weltberühmten Friterie Maison Antoine einbauen lässt, bis zum Schuman-Kreisverkehr, wo man das Berlaymont-Gebäude (Hauptsitz der Europäischen Kommission) und das neue Ratsgebäude (Europäischer Rat) betrachten kann. Anschließend lohnt sich eine Rast im Parc du Cinquantenaire (Jubelpark), wo man hinter dem Triumphbogen noch das Militärmuseum oder die Autoworld erkunden kann.

…oder…

…man wandert die Rue de la Régence entlang, kommt an der Eglise Notre Dame du Sablon vorbei und biegt danach rechts ab und geht über den Antiquitätenmarkt am Grand Sablon bis in die Rue Haute bzw. die Rue Blaes, in denen man wunderbar durch Vintagegeschäfte mit Kleidern, Möbeln und sonstigen Antiquitäten bummeln kann, bis man am Jeu de Balle ankommt, der berühmte, täglich von 07.00 bis 13.00, am Wochenende bis 15.00 geöffnete Flohmarkt.

Wenn man dort ausgiebig geschaut, gehandelt und gekauft hat, geht man zurück zur Rue Haute, zum Platz zwischen Rue de l’Epée und Rue Notre Dame de Gráces und nimmt dort den Aufzug, um aus den Marolles zum Justizpalast zu kommen.

Richtung Westen

Von der Bourse über den Borgwal trifft man mitten im Zentrum vom „Pentagone“, wie der Bezirk Bruxelles Capitale auch bezeichnet wird, am Place Saint-Géry auf die wunderschöne alte Markthalle Halles de Saint-Géry, in der aber abgesehen von einem Vintage Markt an jedem ersten Sonntag im Monat keine Märkte mehr stattfinden. Drinnen gibt es ein Café und sie wird mittlerweile hauptsächlich für Ausstellungen und Events genutzt. Rundherum gibt es viele Bars, in denen sich gut ein Aperitif (es gibt fast immer irgendwo gerade Happy Hour) bzw. viele Digestifs nehmen lassen…eine kleine Partymeile sozusagen, die Dank Heizstrahlern das ganze Jahr über vorwiegend im Gastgarten stattfindet.

Natürlich gibt es auch einen pinkelnden Hund als Statute, Zinneke Pis, den findet man in der Rue des Chartreux 35.

Von dort durch die Rue des Chartreux zur Rue Antoine Dansaert und durch das Brüsseler Bobo-Viertel. Hier kann man bis zum Kanal gehen und dort das Brussels Beer Project oder das Café Walvis besuchen und dann durch die Rue de Flandre zum Marché aux Poissons gehen, wo man sich bei Gaston (Quai aux Briques 86, 1000 Bruxelles) ein großartiges Eis holen kann und dieses dann am Rand der großen Becken in der Sonne genießen. Hier befindet sich im Winter ein großer Teil des Jeux d’Hiver, des großen Weihnachtsmarktes von Brüssel.

Am Ende des Marché aux Possions befindet sich die Kirche Sainte Catherine und rundherum bzw. davor der Place St. Catherine, der für seine angenehme Atmosphäre und die guten Fisch-Restaurants bekannt ist.

Weitere Sehenswürdigkeiten

Im Norden der Stadt aber ausgezeichnet per Metro bzw. Tram erreichbar gibt es noch ein weiteres Wahrzeichen von Brüssel zu besichtigen, das Atomium. Noch ein Stück zurück Richtung Stadt kommt man zum königlichen Schloss Laeken, auf dessen Gelände die größten zusammenhängenden Gewächshauser der Welt, die Serres Royale, zu besichtigen sind, die jedes Jahr im Frühjahr für die Dauer von ca. drei Wochen ihre Tore für die Öffentlichkeit öffnen.

Auf den Spuren von Tim & Struppi

Brüssel ist die Stadt der Comics. Wer seine Augen aufmacht wird an vielen Fassaden in der ganzen Stadt Bilder seiner Comic-Helden entdecken. Es gibt geführte Comic-Touren und für Interessierte ist der Besuch des Comic Museums auf jeden Fall eine Empfehlung. (Rue des Sables 20, 1000 Brüssel; täglich von 10.00 bis 18.00 geöffnet)

Was isst und trinkt man in Brüssel und wo?

Die Brüsseler lieben ihre Sandwiches, die man sich an jeder Straßenecke mit seinen Lieblingszutaten frisch zusammenstellen lässt und die normalerweise für mindestens einen halben Tag satt machen. Diesen Zweck erfüllt auch eine Portion Frites mit Mayonnaise oder den gefühlt 100 anderen Saucen, die man sich in jeder Friterie dazu aussuchen kann. Fritten kommen auch als Beilage zu vielen anderen Gerichten wie Moules Frites, Vol aux Vent (eine Arte Hühnerfrikassee mit Champignons in einer Pastete serviert), Carbonnade (man möchte sagen ein Mittelding zwischen Gulasch und Ragout aus verschiedenen Fleischsorten zubereitet und normalerweise mit Bier gekocht),… oder auch im Sandwich, das dann Mitraillette heisst.

Weitere Gericht, die man auf Speisekarten in typischen Restaurants findet sind Lapin au Kriek (Kaninchen in Kirschbier-Sauce), Waaterzoi (das flämische Nationalgericht – eine mehr oder weniger gebundene Suppe aus Fisch oder Huhn mit Wurzelgemüse), (Brat-) Wurst mit Stoemp (Stoemp ist das belgische Püree, man bekommt es rein aus Kartoffeln, aber im Normalfall eine Mischung aus diversen Gemüsen, die gerade da waren), Chicons (Chicoree) bekommt man gefüllt, mit Speck umwickelt, mit Käse überbacken, mit Sauce oder gegrillt, Croquettes aux fromages oder aux crevettes, Boulettes oder Ballekes (kugelförmige Fleischbälle mit verschiedenen Saucen, Ingredienzien und auch Füllungen – machen sich auch gut im Sandwich oder in frittierter Form an der Frittenbude, wenn man das Gefühl hat, so eine Portion Fritten könnte nicht ausreichen ;))

Wer dann noch Platz im Magen hat, kann diesen gut mit einer der überall angebotenen Waffeln füllen oder sich beim Stadtrundgang in den vielen Läden mit Pralinen, Schokolade und Macarons versorgen. Hie und da gibt es auch gratis Kostproben, oder man nimmt sich die Zeit für eine Fahrt an die Stadtgrenze von Brüssel (Metro-Haltestelle Erasme) und geht von dort ca. 10 Minuten zu Fuß ins Neuhaus Outlet nach Vleezenbeek, wo man sich gratis an den Pralinen sattessen und auch noch günstige Mitbringsel für zu Hause erwerben kann.

Folgende Restaurants kann ich dringend empfehlen:

Belgische Küche:

Fin de siècle, Rue des Chartreux 9, 1000 Bruxelles:

  • nicht nur aber auch gute Belgische Küche
  • keine Reservierung möglich, man stellt sich entlang der Bar an
  • Speisekarte an der Wand
  • nur Barzahlung

Volle Gas, Place Fernand Cocq 21, 1050 Bruxelles / Ixelles

Le Pré Salé, Rue de Flandre 20, 1000 Bruxelles

Moules Frites:

In ‚t Spinnekopke, Place du Jardin aux Fleurs 1, 1000 Brüssel

Le Zinneke, Place de la Patrie 26, 1030 Brüssel

  • eine Portion Moules Frites besteht aus 1,1 kg Zeeland-Muscheln, man kann aus 69 Zubereitungsarten auswählen
  • die Rinder- bzw. Pferdesteaks sollen großartig sein (ich hab dann doch jedes Mal Muscheln gegessen)
  • unbedingt reservieren
  • der Hauswein ist super trinkbar (weiß, rot und rosé)

Boullettes:

Ballekes, Chaussée de Charleroi 174,1060 Brussels / Saint Gilles

Balls & Glory, Rue Henri Maus 35, 1000 Brussels

Fisch und Austern:

Am Marché aux Poissons bzw. auf der Place Saint Catherine gibt es diverseste Fischrestaurants sowie sehr beliebte Fisch-Läden (Nordzee/Mer du Nord, Oysters and Smørrebrød, ABC Poissonerie) an denen man seinen kleinen Hunger zwischendurch mit Fisch-Snacks oder einem Teller Austern mit einem schönen Glas Wein stillen kann.

Auch wirklich fein:

Spareribs à volonté bis man sich nicht mehr rühren kann bekommt man im Amadeus, Rue Sainte Catherine 26, 1000 Brussels

Gute Burger gibts im Ellis Gourmet Burger, Rue Sainte Catherine 4, 1000 Brussel oder Place Jourdan 20, 1040 Brussel oder Place Flagey 13, 1050 Brussel

Asiatisches Essen aller Art gibt es in Brüssels „Chinatown“ zwischen der Börse und der Place Sainte Catherine rund um die Rue de la Vierge Noire

Wer gerne Kepab und Ähnliches isst, dem empfehle ich einen Ausflug ins Quartier Brabant, zum Beispiel in die Chaussée d’Haecht auf Höhe der Eglise Royle Sainte Marie.

Bier

Das unbestrittene Hauptgetränk in Belgien ist Bier. Es gibt über 1000 verschiedene Arten und Geschmacksrichtungen, womit einem nix anderes übrig bleibt, als irgendwo auf einer Bierkarte ganz oben mit dem Kosten zu beginnen und das so lange zu tun, bis man seinen Favoriten gefunden hat. Aber Achtung, belgische Biere sind teilweise viel stärker, als wir es gewöhnt sind!

Hier nur ein kurzer und grober Überblick über die Sorten, den Rest kann man genauer in diversen Wikipedia-Artikeln oder Diskussionen an der Bar erfahren:

Die Pilsner-Variante von Stella Artois, Jupiler oder Maes ist das, was einem normalen europäischen Bier am nächsten ist und wird fast überall offen ausgeschenkt und ist auch in Dosen bzw. Flaschen erhältlich.

Für die obergärigen Biere ist Belgien beliebt und bekannt. Diese sind fast nur in Flaschen abgefüllt erhältlich, haben dafür aber jedes sein eigenes Glas, das man in den meisten guten Bierlokalen auch immer dazu bekommt.

Belgien ist auch bekannt für seine Weißbiere – Blanche, die eine Art ungefilterte Weizenbiere sind, die mit Gewürzen versetzt sind.

Unbedingt ausprobieren sollte man ein Lambic-Bier. Diese entstehen durch Spontangärung und haben einen säuerlichen Geschmack und wird normalerweise in einem Holzfass über 3 Jahre vergoren. Diese werden normalerweise nicht in Flaschen abgefüllt und man bekommt sie nur in wenigen speziellen Lokalen in Brüssel ausgeschenkt – normalerweise im Tonkrug.

Durch den Verschnitt verschiedener Lambics mit anschließender zweiter Flaschengärung wird Geuze erzeugt, das auch als Brüsseler Champagner bezeichnet wird.

Wird dem Lambic Frucht oder Fruchtkonzentrate zugesetzt, entsteht ein Fruchtlambic. Die Varianten sind vielfältig und es ist eine Biersorte, die eigentlich auch von Leuten getrunken wird, die keine expliziten Biertrinker sind. Das berühmteste gibt es mit Kirschgeschmack und nennt sich Kriek, ansonsten wird es auch mit Himbeer, Pfirsich, Cassis, Erdbeere oder Apfel usw. produziert.

Bierlokale:

À la Becasse, Rue de Tabora 11, 1000 Brussels

  • hier bekommt man Geuze und Lambic
  • wird in Tonkrügen serviert
  • der kleine versteckte Eingang, den man gerne übersieht, führt durch einen Gang im Innenhof in ein spezielles Bierlokal. Wer schon dort ist, sollte auch einen kurzen Blick in den Saal im ersten Stock werfen, wo bisweilen auch belgische Verbindungen Kneipen und Kommerse veranstalten

À la Morte Subite, Rue Montagne aux Herbes Potagères 7, 1000 Bruxelles

  • typisches Brüsseler Bierlokal mit sehr großer Bierauswahl
  • im ersten Stock ist fast immer ein Platz frei

Délirium Café, Impasse de la Fidélité 4, 1000 Bruxelles

  • Bierlokal in der Brüsseler Innenstadt – mehrere zusammenhängende Lokale bilden das Delirium Village
  • hat zwei Einträge im Guiness Buch der Rekorde – einmal wegen der Größten Auswahl kommerziell verfügbarer Biere und ein anderes Mal wegen der ca. 30 Biersorten, die vom Faß erhältlich sind (in den verschiedensten Größen und sogar im Stiefel)

Brussels Beer Project, Rue Antoine Dansaert 188, 1000 Brussels

  • junges Bierprojekt in Brüssel, spezialisiert auf Craft-Biere aller Art, dass seine Biere direkt in der Brauerei ausschenkt
  • Öffnungszeiten: Do – Sa 14.00 bis 22.00

Kaffee

Achtung! Wer in Brüssel ein normales Café besucht, landet übrigens in einem Bierlokal. Kaffeehäuser, wie wir sie aus Österreich kennen, gibt es hier leider nicht. Wer trotzdem Wert auf einen ordentlichen Kaffee legt, dem kann ich hier eine Liste an Coffeeshops aufzählen, die von Hofrat auf Herz und Nieren geprüft und für gut befunden wurden:

  • Kaffabar, Place Rouppe 1, 1000 Brussels (Mo-Fr 08.00 – 18.00, Sa 09.00 – 18.00)
  • MOK, Rue Antoine Dansaert 196,1000 Brussel (Mo – Fr 08.00 – 18.00, Sa + So 10.00 – 18.00) –> nur Kartenzahlung!
  • OR Brussels City Center, Rue A. Orts 9, 1000 Brussels (Mo – Fr 08.00 – 18.00, Sa 09.00 – 18.00, So 10.00 – 18.00)
  • OR Espresso Bar Brussels Etterbeek, Place Jourdan 13a, 1040 Brussels (Mo – Fr 08.00 – 17.00, Sa + So 09.00 – 17.00)
  • Café Capitale, Rue du Midi 45, 1000 Brussels (Mo – Fr 07.30 – 20.00, Sa + So 09.30 – 20.00)
  • Café du Sablon, Rue de la Régence 26 (Mo – Fr 07.30 – 20.00, Sa + So 08.30 – 20.00)
  • Café Capitale – Roastery, Rue Haute 231, 1000 Brussels (Mi – Fr 08.00 – 16.00, Sa + So 08.00 – 18.00)
  • Belga & Co, Rue du Bailli 7A, 1000 Brussels (Mo – Fr 07.30 – 18.30, Sa + So 08.30 – 18.30)
  • Belga & Co, Rue Ernest Solvay 12, 1050 Ixelles (Mo – Fr 08.00 – 19.00, Sa + So 09.00 – 19.00)
  • Hinterland,Chaussée de Charleroi 179 (Mo – Fr 08.00 – 18.00, Sa + So 09.00 – 18.00)
  • Parlor Coffee Roasters, Chaussée de Charleroi 203 (Di – Fr 08.00 – 17.00, Sa + So 09.00 – 18.00)

 Einkaufen in Brüssel

Märkte

Brüssel ist berühmt für seine vielen Märkte, die an unterschiedlichen Tagen auf verschiedensten Plätzen in der Stadt ihre Stände aufschlagen. Hier kann man nicht nur frische Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch und Blumen kaufen, man geht auch hin um Freunde zu treffen, zu Essen, zu Trinken und gute Zeit zu verbringen.

Marché du Midi (jeden Sonntag, 07.00 – 13.00 Uhr)

  • riesiges Angebot an Obst- und Gemüse, ab 13.00 wird per „caisse euro“ nicht mehr ganz frisches Obst und Gemüse abverkauft (eine Kiste bzw. ein Sack voll mit Obst oder Gemüse um 1 €)
  • Fleisch, Fisch, Gemüse
  • Blumen und Pflanzen
  • Kleidung, Schuhe, Haushaltsgeräte und – Waren, Stoffe/Tischtücher, Koffer, Taschen usw. usf.
  • Fahrräder und Motorräder
  • zur Stärkung empfiehlt es sich, ein Msemen zu probieren, die an zwei Ständen angeboten werden (Marokkanisches Fladengebäck, normalerweise gefüllt mit Frischkäse, Oliven und Honig) und dazu einen typischen süßen Minztee zu trinken.

Marché Flagey (jeden Samstag und Sonntag von 08.00 – 14.30 Uhr) an den restlichen Wochentagen nur Blumen und Pflanzen

  • Fleisch, Fisch, Gemüse, Obst und Blumen
  • verschiedenstes Essen wird angeboten
  • Wein und Austern

Marché de Watermael Boitsfort, Place Wiener (jeden Sonntag von 08.00 bis 13.00)

  • großes Bio-Angebot
  • ein altes Tram, das zu einem Burger-Laden umfunktioniert wurde

Marché Place Jourdan (jeden Sonntag von 07.00 bis 14.00)

  • aktuell wegen Umbau auf den Bereich hinter der Maison Antoine verlegt
  • gute Kombi zwischen OR Espresso Bar und Fritten bei Antoine

Marché Place du Luxembourg (jeden Dienstag von 12:00 – 20.30)

  • Biomarkt
  • Gemüse, Obst, Fisch, Fleisch, Brot, Käse, Oliven
  • Foodtrucks, Essens-Stände, Wein

Shopping

Ein großes Einkaufszentrum ist die City 2 an der Metro-Haltestelle Rogier. Von dort kann man noch die Rue Neuve Richtung Oper entlang flanieren und wird an Shops aller gängigen europäischen Marken vorbeikommen.

Die Brüsseler Edelboutiquen sind entlang der Rue Toison D’Or bzw. zwischen Louise und Stéphanie angesiedelt.

Galeries Royales Saint Hubert sind einerseits eine architektonische Besonderheit, andererseits beherbergen sie Geschäfte aller Art und laden zum Flanieren ein.